Behinderung am Arbeitsplatz: Cæcilies Geschichte
- 4. August 2025
- Lesezeit: 8 min.
Inhalt
Arbeiten mit einer Behinderung
Gehören Sie zu den vielen Menschen, die ihren Arbeitsalltag mit einer Behinderung meistern?
Arbeiten mit einer körperlichen Einschränkung – oder mit Kollegen, die davon betroffen sind – bringt oft besondere Herausforderungen mit sich. Selbst alltägliche Aufgaben können deutlich anstrengender werden.
Ob durch Gelenk- und Muskelschmerzen oder Gleichgewichtsprobleme – eine Behinderung kann den Berufsalltag erheblich erschweren. Doch mit der richtigen Ausstattung und passenden Unterstützung ist es möglich, sich im Arbeitsumfeld gut zurechtzufinden – und erfolgreich zu arbeiten.
Cæcilie ist ein beeindruckendes Beispiel dafür.
Wissenswertes über CP
- Zerebralparese (CP) ist eine lebenslange neurologische Erkrankung, die vor allem Bewegung und Koordination beeinträchtigt.
- Sie ist die häufigste Ursache für körperliche Behinderungen bei Kindern und Jugendlichen in Dänemark.1
- Jährlich werden in Dänemark etwa 110–130 Kinder mit CP geboren, und rund 10.000 Dänen leben mit der Diagnose.¹ Weltweit sind es schätzungsweise 17 Millionen Menschen.2
- Ursache ist eine Schädigung oder Fehlentwicklung der Großhirnrinde (Cortex cerebri). Diese kann während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder in den ersten Lebensjahren entstehen – z. B. durch Frühgeburt, Hirnblutungen, Schlaganfälle, Sauerstoffmangel oder Infektionen. In vielen Fällen bleibt die genaue Ursache unbekannt.3
- CP verschlechtert sich zwar nicht progressiv, die Symptome können sich mit dem Wachstum des Kindes jedoch verändern oder stärker bemerkbar machen – meist innerhalb der ersten zwei bis drei Lebensjahre.3
- Mögliche Symptome sind u. a. gestörte Muskelkontrolle, Koordination, Muskeltonus, Reflexe, Haltung und Gleichgewicht. Zusätzlich können Seh-, Hör-, Sprach- oder Lernprobleme, Epilepsie und kognitive Einschränkungen auftreten. Über längere Zeit können muskuläre Ungleichgewichte zu Fehlstellungen von Gelenken und Knochen führen.4
Wie ein VELA-Stuhl Inklusion am Arbeitsplatz unterstützt
Cæcilie kam 1993 zum ersten Mal mit einem VELA-Stuhl in Berührung – damals in der Vorschule. Daher war es für sie ganz selbstverständlich, sich auch als Erwachsene wieder für einen VELA-Stuhl zu entscheiden.
Doch erst als sie krankgeschrieben war, wurde der VELA-Stuhl zu einem unverzichtbaren Bestandteil ihres Alltags. Mit zunehmenden Mobilitätsproblemen dachte sie:
„Ich brauche etwas, das nicht wegrutscht.“
Also stellte sie bei der Kommune den Antrag auf einen Arbeitsstuhl von VELA – damit sie trotz Einschränkungen wieder arbeiten konnte.
Sie bekam den Stuhl – und nach fünf Monaten Krankenstand konnte sie in Teilzeit zurück ins Berufsleben.
Heute arbeitet Cæcilie in einem sogenannten Flexjob als Verwaltungsangestellte im Büro. Dort nutzt sie einen VELA-Arbeitsstuhl, der genau auf ihre Bedürfnisse angepasst ist. Besonders schätzt sie, dass der Stuhl identisch mit dem ist, den sie auch zu Hause verwendet.
Laut Cæcilie unterstützt sie der Stuhl in mehrfacher Hinsicht:
Die Bremse sorgt für Stabilität beim Hinsetzen und Aufstehen
Ein Keil im Sitz sorgt für eine stabile, ergonomische Beinhaltung
Sitz- und Rückenlehne lassen sich individuell anpassen – für optimalen Komfort und Halt
Cæcilie nutzt den VELA-Stuhl konsequent – auch bei Besprechungen in anderen Räumen. Sie weiß aus Erfahrung, dass das Sitzen auf herkömmlichen Stühlen über längere Zeit sehr anstrengend sein kann.
Ihre Geschichte zeigt eindrucksvoll: Menschen mit Behinderungen können aktiv am Berufsleben teilhaben – wenn sie die richtige Unterstützung erhalten.
Brauchen Sie oder eine Kollegin Unterstützung im Arbeitsalltag?
Unsere VELA-Fachhändler verfügen über langjährige Erfahrung in der Beratung von Menschen mit körperlichen Einschränkungen.
Sie nehmen sich Zeit, hören zu, stellen die richtigen Fragen – und helfen, die passende Stuhllösung für Ihre Bedürfnisse und Ihr Arbeitsumfeld zu finden.


